Unser Verein

Die St. Apollonia Kapelle ist die letzte noch erhaltene, von ursprünglich fünf Kapellen in Eilendorf, aber auch sie ist in die Jahre gekommen.
Die Bausubstanz hat in den vergangenen Jahrzehnten stark gelitten.
Um die kostenintensive Sanierung dieses historischen Bauwerks bewältigen zu können, hat der Gemeindeausschuss St. Apollonia in Übereinstimmung mit dem Kirchenvorstand 2011 beschlossen, einen Förderverein zur Erhaltung der Kapelle in Aachen Eilendorf e.V. zu gründen.
Seit der Gründung ist der Verein auf 81 Mitglieder angewachsen und Helmut H. Harth (Vorsitzender), Josefa Hilgers (Kassiererin) sowie Anne Katrin Stockmeyer (Geschäftsführerin) leiten gemeinsam im Vorstand, den Verein.
Der Zuspruch in der Bevölkerung ist groß! Neben den Sachspenden in Form von allem benötigtem Baumaterialien durch die Firma Baustoffe Geulen, der großzügigen Spenden der Sparkasse und Volksbank, sowie von Vereinen wie der Nirmer Narrenzunft oder den St. Apollonia Schützen, so gibt es auch immer wieder großzügige Spenden von Privatpersonen. Auch durch Sachspenden der Firma Krings Bedachungen, der Schmiedewerkstatt Robert Bartz sowie von Thorsten Schmitz, Inhaber der Firma Elektro Ell, der die Durchführung aller anfallenden Elektroarbeiten im Kapellenraum inkl. Material sponserte, konnte die Kapelle erhalten werden.

Von Seiten der Bezirksverwaltung bekamen wir durch den ehemaligen Bezirksamtsleiter Herrn Ziemons und bekommen auch von seinem Nachfolger Herrn Freude tatkräftige Unterstützung. Auch Frau Bleimann-Emonts von der Zukunftswerkstatt steht gerne helfend zur Seite!

Durch die finanzielle Unterstützung der Bezirksvertretung Eilendorf konnte die Kapelle 2016 an das Stromnetz angeschlossen werden.

Wir freuen uns über jede noch so „kleine“ Spende, die es ermöglicht, diese „alte Stück Eilendorf“ zu erhalten!

Folgende Arbeiten wurden seit der Gründung des Vereins 2011 an der Kapelle durchgeführt:

-Die schmiedeeisernen Elemente vor dem Fenster und der Zaun wurden entfernt.

-Nachdem der Baum neben der Kapelle aus statischen Gründen leider gefällt werden musste, wurde die Freifläche neben der Kapelle mit Kies verfüllt.

-Zur grundsätzlichen Standsicherung der Kapelle wurden Zuganker montiert.

-Die Bänke, der Altartisch sowie der Altar wurden gegen Holzwurm behandelt.

-Die Fugen an den Außenwänden wurden ausgekappt, fehlende Steine wurden ersetzt und nach dem Einbringen von Gewindestäben wurden die Fassaden wieder verfugt.

-Zeitgleich wurde das Fundament an der Ecke rechts neben dem Eingang unterfangen und rund um die Kapelle wurde eine Drainage verbaut.

-Das Holzpodest des Altares wurde entfernt.

-Im Innenraum der Kapelle wurde bis auf ca. 1,00 m Höhe der Putz komplett entfernt und durch neuen Mineralputz ersetzt.

-Die außenliegenden Metall- und Holzteile wurden gestrichen.

-Die Farbe im Innenraum der Kapelle ist entfernt worden.

-Die Wände und Decke haben einen mineralischen Anstrich bekommen.

-Die fehlenden und defekten gebrannten Bodenplatten wurden ausgetauscht und ersetzt.

-Die Elektrifizierung der Kapelle wurde durchgeführt

-Das Holzpodest im Altarbereich wurde erneuert.

 

Folgende Maßnahmen sind Angedacht:

 

-Die schmiedeeisernen Elemente vor den Fenstern und der Zaun sollen wieder montiert werden.

-Der Altar soll restauriert werden

-Über eine Veränderung der Bestuhlung wird nachgedacht, damit die Kapelle in der Nutzung flexibler wird.